Amt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung 

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Erschienen am: 04.08.2017

Neuer Studiengang „Geoinformatik und Landmanagement“ an OTH Amberg-Weiden

Im Wintersemester 2018/19 sollen hier die ersten Studenten beginnen

Campus der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden

Der neue Studiengang „Geoinformatik und Landmanagement“ an der OTH Amberg-Weiden kommt“, kündigte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker im Rahmen einer Pressekonferenz an der OTH Amberg-Weiden in Weiden an. „Im Wintersemester 2018/19 sollen hier die ersten Studenten beginnen“, so Füracker weiter. Grünes Licht gab es in der Kabinettssitzung am 4. April in Amberg. Füracker und der Landtagsabgeordnete Tobias Reiß hatten sich in der Vergangenheit für den neuen Studiengang in der nördlichen Oberpfalz eingesetzt und mit der Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Professorin Dr. Andrea Klug, eine wichtige Partnerin für die Umsetzung gewonnen. "Wir werden das Profil unserer aktuell 14 Bachelor-Studiengänge im kommenden Jahr, konkret zum Wintersemester 2018/2019, an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden um einen Studiengang „Geoinformatik und Landmanagement“ erweitern. Hiermit eng verbunden greifen wir mit dem neuen Studiengang die Trends Digitalisierung, Wirtschaft und Arbeit 4.0, demographischer Wandel und Fachkräftemangel im ländlichen Raum aktiv auf," so Klug.

Mit dem neuen Studiengang wird die beschlossene Behördenverlagerung ergänzt – denn nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch die Ausbildungsangebote für dringend benötigte Fachkräfte wandern in die Region. „Wir wollen Arbeit zu den Menschen bringen – dazu brauchen wir im ländlichen Raum auch hochwertige Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten. Der neue Studiengang an der OTH ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer Strategie“, stellte der Heimatstaatssekretär fest.

Im Rahmen der Behördenverlagerung werden vom Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München rund 200 Arbeitsplätze nach Nord- und Ostbayern verlagert. „Zusammen mit den dort bereits vorhandenen Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung und dem Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz entsteht in der Region ein echter Geo-Schwerpunkt“, so Füracker. Die Bayerische Vermessungsverwaltung unterstützt den Aufbau des neuen Studiengangs aktiv durch Mitwirkung in der Lehre, so wird Theorie und Praxis aus erster Hand vermittelt.

„Wir wollen jungen Menschen in der Region die Möglichkeit geben, in ihrer Heimat zu studieren und anschließend auch einen hochqualifizierten Arbeitsplatz zu finden. Wir brauchen den ländlichen Raum als Zukunftsraum - unsere Großstädte überhitzen“, sagte Füracker. Die bisherigen Erfahrungen der OTH Amberg-Weiden zeigen klar, dass der weitaus größte Teil der Absolventen einen Arbeitsplatz in der Region findet. Dies belegt, dass der Region durch die Einführung eines Studiengangs gut ausgebildete Fachkräfte erhalten bleiben. Insbesondere junge, technisch orientierte Menschen, die auch Interesse an regionalen Planungsprozessen haben und Verantwortung im ländlichen Raum übernehmen möchten, sind potentielle Anwärter für den neuen Studiengang „Geoinformatik und Landmanagement“.

Der Studiengang greift neueste Entwicklungen zum Beispiel in den Fachbereichen Geodäsie und Medientechnik auf und entwickelt bisherige Studienkonzepte konsequent weiter. Er umfasst innovative Zukunftsfelder, wie beispielsweise die Satellitengeodäsie, 3D-Laserscanning und moderne digitale Luftbildauswertung. Zusammen mit Studienschwerpunkten im Bereich Land- und Regionalmanagement wird ein Studienangebot geschaffen, das auch für eine enge Verzahnung mit den Herausforderungen in der Region Rechnung trägt.

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